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>Mein Weg zu mir<  

 

Körperpsychotherapie     Analytisch und Biodynamisch 

 

Worin wohnen wir ein Leben lang?

 

Was haben wir seit unserer Geburt bis zu unserem Tod immer bei uns?

 

Manchmal können wir uns nicht als Ganzes wahrnehmen, oder haben einen unvorteilhaften Bezug zu unseren Körperteilen.  

 

So sagen Menschen z.B.: "ich liebe meinen Partner nicht mehr, ich weiß nicht warum, es ist so ein diffuses Gefühl in mir"; "mein Unterleib ist wie abgeschnürt"; "ich laufe wie auf Stelzen"; "ich habe das Gefühl, dass ich mit meinen Händen nichts anfangen kann"; "immer wenn ich an meinen Chef denke, bekomme ich Bauch- und Rückenschmerzen"; "manchmal gehorchen mir meine Beine nicht mehr"; "ich komme mir vor wie auf der Flucht"; "wenn ich etwas machen will, versagt mein Körper"; "ich kann nicht tief atmen"; "ich spüre mich oben anders als unten, links anders als rechts"; "mein Kopf sagt JA, mein Bauch sagt NEIN"; "mein Brustkorb fühlt sich an wie ein Panzer"; "in bestimmten Situationen fühle ich mich gehemmt und meine Stimme versagt"; "mir gehen immer so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich mich kaum auf etwas konzentrieren kann"; "ich fühle mich wie fremdgesteuert"; "ich brauche Zahlen, Daten und Fakten um mich sicher zu fühlen"; "ich höre was du sagst, aber ich spüre dich nicht". 

 

Sobald wir uns vor etwas schützen, oder etwas abwehren wollen, gehen wir bestimmte Körperhaltungen ein. Diese Körperhaltungen wirken negativ verstärkend auf unser Wohlbefinden. Bereits in den 1930-er Jahren wurde dieser Zusammen- hang zwischen psychischer Energie und physiologischer Spannung entdeckt: unsere menschlichen Erfahrungen bilden sich nicht nur im Geistigen ab, sondern auch in muskuläre Verspannungen, im vegetativen und limbischen System. Wenn Konfliktlösungen, der Umgang mit Ängsten und Trennungen nicht psychologisch gelingen, dann beginnen wir, unseren Körper zu manipulieren.      

 

So wuchs in der Psychotherapie die Bedeutung, den Körper mit in die Heilung einzubeziehen. Daraus entwickelte sich die heutige Körperpsychotherapie, die nach der Psychoanalyse die zweitälteste Psychotherapie mit einer großen Vielfalt an Techniken ist. Die Körperpsychotherapie fügt der Psychotherapie zwei wichtige Dimensionen hinzu: den Körper und die Körperenergien. Dadurch wirkt die Körperpsychotherapie ganzheitlich.  

 

Was sind Körperenergien? Wir nehmen Wasser, Nährstoffe und Sauerstoff zu uns. Unser Stoffwechsel bildet daraus biochemische Energie in unserem neuronalen Netzwerk und biomechanische Energie im Blutkreislauf, in unseren Organen, Muskeln und im Gewebe. Diese Kräfte erhalten uns am Leben. Manchmal jedoch ist dieser Energiefluss im Körper gestaut oder sogar gestoppt. Dann kommt es zu physiologischen Anspannungen und Körperhaltungen, die sich auch auf unser geistiges Wohlbefinden negativ auswirken können. 

 

In der Körperpsychotherapie analysieren wir die Abhängigkeiten zwischen dem körpereigenen Energiefluss, den Körperempfindungen, den Emotionen, unserem Verhalten und unseren Gedanken, um dann gezielt positive Veränderungen herbei zu führen. 

 

Die Ziele der Körperpsychotherapie sind es, die Qualität der Körperempfindungen und Gefühle zu steigern, hin zu körperlichem und geistigem Wohlbefinden. Wir verbessern unser Körperbewusstsein, sind präsent und achtsam, erhöhen unsere Wahrnehmungsfähigkeit, haben schnellen Zugriff auf unsere Ressourcen und Kräfte, sind in uns selbst verankert und stabil. Wir geben uns selbst eine klare Orientierung für unsere Zukunft und unser Leben. All das lässt uns intensiver und gelassener am Lebensfluss teilhaben. Wir gestalten unser eigenes Leben selbstbestimmt und bewusst. 

 

Die Körperpsychotherapie wird besonders in psychosomatischen Kliniken angewandt, in Form von emotionaler Nachnährung, Grounding, Affektausdruck, Entspannungstechniken, innere Impulsarbeit, zum Ressourcenaufbau, zur Identitätsfestigung, zur Stärkung der Bindungs- und Beziehungsfähigkeit sowie zur Verbesserung der sinnlichen, gefühlsmäßigen und assoziativen Wahrnehmung, das schließlich zu einem positiven Körperbild führt. In meiner Praxis biete ich diese körperpsychotherapeutischen Behandlungen ambulant an.   

 

So kann z.B. die bei Depression vorliegende destruktive und autoaggressive Wut, mit der sich ein Mensch dem Leben verweigert und sich selbst entwertet, in eine konstruktive Kraft verwandelt und für sich stärkend eingesetzt werden. Auch die Hirnforschung bestätigt die langfristig positiven Auswirkungen körperpsychothera-peutischer Behandlungen: ein Mensch verändert sich dauerhaft erst, wenn auch der Körper und das emotionale Gehirnsystem angesprochen werden. 

 

Die Körperpsychotherapie wirkt klärend und heilend bei:

Midlife Crisis, diffusen körperlichen Beschwerden, Depression, Sucht, Ängsten, Panik, schweren Belastungen, Burnout, Missbrauchs-, Gewalt- und Mobbingerfahrung, Essstörungen, Borderline, Affekt- und Impulsstörungen, frühkindliche Strukturstörungen, Auffälligkeiten in der Persönlichkeit und dem Verhalten, wie z.B. Selbstwertkonflikten, sowie bei Konflikten und Abhängigkeiten in der Ehe, in der Familie, zwischen Partnern und im Berufsleben und vor allem bei psychosomatischen Leiden, wie z.B. Rückenschmerzen, Zähneknirschen, Fibromyalgie, Asthma, Bluthochdruck, Adipositas, Magersucht, Magen- und Darmbeschwerden, Neurodermitis, etc., für die keine organischen Ursachen gefunden werden.

 

 

Wir haben nicht nur

einen Körper,

wir sind auch Körper. 

 

 

 

 

 

 

Wirkliche Intelligenz  

beruht auf Körper- und  

Sinneswahrnehmung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Körperpsychotherapie wirkt:

 

- ressourcenaufbauend

 

- wachstumsfördernd

 

- beziehungsstärkend  

 

- affektausgleichend

 

- vitalisierend 

   

 

 

 

 

Beschwerden haben eine psychische, körperliche, soziale und spirituelle Dimension.

 

 

 

 

Körperpsychotherapie  

fördert:

 

- Stabilität und Orientierung 

 

- Durchsetzungsvermögen

 

- Wahrnehmungsfähigkeit

 

- Präsenz + Achtsamkeit

 

- positives Körperbild

 

- Selbstbewusstsein

 

- Impuls- und  

   Gefühlskontrolle 

 

- Verankerung in  

   der Realität 

 

- mehrdimensionale

   Kommunikation

 

- Verbindung zu den

   Lebensenergien

 

- körperliche und

   geistige Fitness

 

- eigene Grenzen

   zu überwinden

 

- sich als Ganzes

   wahrzunehmen

   und zu leben.